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Soziometrische Aufstellungen

Wo stehen wir mit unseren Selbsteinschätzungen?

Einen sehr schönen Einstieg in alle möglichen Themen ermöglichen soziometrische Aufstellungen. Sie können sehr niederschwellig angelegt werden und doch auch schnell in die persönliche und/oder gesellschaftliche Tiefe gehen. Das kommt auf die Fragen an, die die Anleiterin oder der Anleiter stellt. Durch das Umstellen der beteiligten Menschen kommt Bewegung in die Gruppe und zugleich wird die Kommunikation angeregt, weil die meisten Menschen ihre Positionen selbst noch feinjustieren wollen: „Ist mein Platz in diesem Fall nun vor oder hinter dir?“

Warten auf die nächste Frage – Soziometrische Aufstellungen mit über 50 Personen im Kongress am Park, Augsburg, Anleitung im Konvent 2022 im DialogRaumGeld durch Blanca Pohl

Fotos: Christoph Ulrich Mayer und Holger Kreft

Bei überlokalen Veranstaltungen werden zum „Warmwerden“ gern „unverfängliche“ Einführungsfragen gestellt, etwa nach der Entfernung des Wohnortes vom Veranstaltungsort oder nach der Anreisedauer. Das gibt einen schönen ersten Eindruck vom gesamten Feld der Besucher:innen. Zum Thema Geld lassen sich dann eine Reihe von Fragen stellen, die entlang einer Wertskala von ’sehr wenig‘ bis ’sehr viel‘ beantwortet werden können:

  • Wie hoch schätzt du die Bedeutung des Geldes in deinem Leben ein?
  • Wie hoch schätzt du die Bedeutung des Geldes in der Gesellschaft insgesamt ein?

Anspruchsvoller wird es mit der folgenden Frage:

  • Wer hat Sorgen aufgrund von Geldmangel und wer hat Sorge sein Geld gut und sinnvoll einzusetzen?

Zum Änderungsbedarf könnte man die folgende Frage stellen:

  • Für wie dringend hältst du den Änderungsbedarf in Bezug auf das Geldwesen?

Die Anleiterin oder der Anleiter kann auf einzelne Personen eingehen. Extrempositionen – die an den Rändern der Skala – machen ja die meisten Menschen besonders neugierig. Oder wenn jemand zwischen Positionen hin und her tänzelt, weil er/sie sich nicht festlegen will oder kann. Wenn es behutsam geschieht, kann eine spontane und willkürliche Auswahl der zu Befragenden zu großen Erkenntnissprüngen für alle führen.

Zum vorläufigen Steckbrief der Methode geht’s hier.

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